Air-conditioner consumption

Verschiedene Arten von Klimageräten in der Übersicht

Nachdem es zuletzt um den Aufbau von Gewächshäusern ging, soll es nun um Klimageräte gehen. Klimageräte können  für Gewächshäuser, Wintergärten oder auch Häuser eingesetzt werden um die Temperatur überall dort zu verbessern wo es benötigt wird.

Klimageräte gibt es in verschiedenen Ausführungen. Im Allgemeinen werden sie dafür eingesetzt, um der Luft Feuchtigkeit zu entziehen und sie zu filtern. Im Sommer werden sie zum Kühlen der Raumluft genutzt und im Winter kann man damit auch heizen. Es gibt mobile Klimageräte und solche, die fest eingebaut sind, wie die Wärmepumpe eines Hauses. Im Folgenden stellen wir Ihnen verschiedene Arten der Klimageräte näher vor.

1.) Die mobile Klimaanlage

Mobile Klimageräte sind heute für kleines Geld in den Baumärkten zu kaufen. Wenn Sie den Energieverbrauch näher betrachten, so werden Sie schnell dahinter kommen, dass die Anschaffung einer mobilen Klimaanlage mit hohen Folgekosten einher geht. Bei den kompakten Geräten wird in der Regel die warme feuchte Abluft aus dem Gerät über seinen Abluftschlauch durch ein Fenster- oder eine Türe nach draußen abgeleitet. Dabei dringt ständig warme Luft aus dem Außenbereich in den Raum ein und vermindert den Kühleffekt deutlich Selbst Allergiker profitieren von der mobilen Klimaanlage nicht.

Allergene werden durch die Abluftöffnung immer wieder neu in den Raum zugeführt. Weiter sind mobile Geräte mit einer hohen Geräuschbelästigung verbunden, da sie sehr laut sind. Die mobile Klimaanlage ist meist ein Monoblockgerät. Es gibt die oben beschriebene Ein-Schlauch-Variante. Die Zweischlauchsysteme nutzen die Außenluft, welche durch einen Schlauch ins Gerät geführt, zur Kühlung benutzt und über einen zweiten Schlauch nach draußen geschickt wird. Die Luft wird dem Innenraum nicht dabei entzogen.

2.) Splitgeräte – Die Klimaanlage mit Innen- und Außenteil

Splitgeräte haben, wie der Name es schon aussagt, einen Innen- und einen Außenteil. Sie sind fest in einem Gebäude eingesetzt und bieten eine viel bessere Kühlleistung als die mobilen Kompaktgeräte.
Ihre beiden Teile sind über eine Rohrleitung verbunden. Im Innenteil zirkuliert die Raumluft an dem Verdampfer vorbei. Sie wird durch das Verdampfen des Kältemittels im Gerät abgekühlt und die Feuchtigkeit wird über die Verschiebung des Taupunktes in einem integrierten Behälter gesammelt.
Die so gewonnene Wärme transportieren Rohrleitungen nach außen. Hier wird sie über einen Kondensator im Kühlkreislauf an die Umgebungsluft abgegeben. Das Kältemittel kondensiert und wird im Anschluss entspannt um zurück in den Verdampfer geführt zu werden. Das kondensierte Wasser in der Anlage innen wird über eine Rohrleitung in den Abwasserkanal zugeführt oder von Hand aus dem Auffangbehälter entleert. In einem Haus wo mehrere Klimageräte benötigt werden, können sogenannte Multisplitgeräte zum Einsatz kommen, wobei mehrere Innengeräte mit nur einem Außengerät verbunden sind. Hier geht es zu einen Vergleich zwischen Monoblock und Split Klimageräten.

Auch Splitgeräte haben Vor- und Nachteile

Der größte Vorteil von Splitgeräten ist, dass sie die Luft von Allergenen befreien. Allerdings sind auch erhebliche Nachteile vorhanden: Vor allem sind sie in der Anschaffung nicht ganz billig und im Betrieb ebenfalls sehr kostenintensiv.

a. Vorteile von Splitgeräten:

  • Effizienter als die mobilen Klimageräte, warme Luft von außen strömt nicht nach
  • Befreien die Raumluft von Allergenen
  • Es dringen wenig Allergene durch die Anlage

b. Nachteile von Splitgeräten:

  • Hohe Anschaffungskosten
  • aufwendige Montage
  • Außenwände müssen durchbohrt werden
  • Hohe Betriebskosten

3.) Wärmepumpe als Klimaanlage

Die Wärmepumpe hat als Basis einen Kälteprozess, wie ihn Klimaanlagen nutzen, deshalb kann die Wärmepumpe auch zur Raumkühlung genutzt werden. Das Prinzip der Wärmepumpe ist sehr einfach. Das Erdreich hat über das Jahr konstant eine Temperatur von 10 bis 12°C.

a. Die Reversible Wärmepumpe

Die Reversible Wärmepumpe ist eigentlich ein Kühlschrank in großen Dimensionen. Bei dieser Technik wird die Stromführung der Wärmepumpe mit Vier-Wege-Ventilen verändert. Die Komponenten, Kondensator und Verdampfer werden vertauscht. Durch die vorhandene Heizungsanlage verdampft das Kältemittel und kühlt die Raumluft ab. Das erhitzte Kältemittel wird im Erdreich zurück kondensiert und weiter verwendet.

b. Das Natural-Cooling System

Das Natural-Cooling System nutzt nicht den Kältekreislauf. Das Kältemittel läuft durch eine im Kreislauf eingebaute Umwälzpumpe. Es kühlt dabei einfach im Erdreich ab und übernimmt die Energie des Heizungssystems. Die Räume werden von diesem System sehr schonend und langsam gekühlt. Die Umwälzpumpe mit der Regeleinheit ist deutlich energiesparender als die reversible Wärmepumpe.
Beide Varianten bedürfen einer Taupunktüberwachung. Diese sorgt dafür, dass die Raumluft nie auf weniger als 20°C abkühlt, um Feuchtigkeitsbildung im Haus zu vermeiden.

Vor- und Nachteile einer Wärmepumpe als Klimaanlage

a. Vorteile von Wärmepumpen als Klimaanlage

 

  • Schonende angenehme Raumkühlung
  • Keine Unterkühlung möglich
  • Abgeführte Wärme kann zur Warmwasserbereitung verwendet werden
  • Effiziente Variante der Gebäudekühlung im Sommer bei gut gedämmten Gebäuden

b. Nachteile von Wärmepumpen als Klimaanlage

  • Hohe Anschaffungskosten
  • keine Raumentfeuchtung
  • nur in gedämmten Gebäuden sinnvoll
  • Alle Klimageräte verbrauchen Strom um zu arbeiten

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